1120 Anträge für Bildungsgutscheine im Kreis Warendorf

Vertreter der CDU Kreis Warendorf und der evangelischen Kirchengemeinde trafen sich jetzt zum Frühjahrsgespräch: (v.l.) Heinz-Josef Schulze Kappelhoff, Peter Lehmann, Burkhard Marx, Astrid Birkhahn, Hans-Joachim Hamer, Reinhold Sendker, Christian Heine-Gö
Vertreter der CDU Kreis Warendorf und der evangelischen Kirchengemeinde trafen sich jetzt zum Frühjahrsgespräch: (v.l.) Heinz-Josef Schulze Kappelhoff, Peter Lehmann, Burkhard Marx, Astrid Birkhahn, Hans-Joachim Hamer, Reinhold Sendker, Christian Heine-Gö

Kreis Warendorf/Lette. Die Umsetzung der jüngst in Berlin beschlossenen „Bildungsgutscheine für Berechtigte nach Hartz IV und Wohngeld“ stand im Blickpunkt des Frühjahrsgespräches von Vertretern der evangelischen Kirche und der Kreis-CDU. In der Gesprächsrunde, die diesmal vom CDU-Kreisvorsitzenden Reinhold Sendker (Westkirchen) moderiert wurde, informierte Landrat Dr. Olaf Gericke (Warendorf) über den derzeitigen Sachstand. Danach lägen insgesamt gesehen 1120 entsprechende Anträge vor.

In der Anlaufphase dieser neuen Leistungsgesetzgebung gebe es noch deutliche Informationsbedarfe, ergänzte der heimische Bundestagsabgeordnete Reinhold Sendker, der seine Gesprächspartner hernach über die Absichten der Bundesregierung im Rahmen der Energiewende informierte. Die heimische Landtagsabgeordnete Astrid Birkhahn (Everswinkel) berichtete in der Gesprächsrunde von Kirche und CDU über die zurückliegende Haushaltsdiskussion auf Kreisebene. Der Start des „Bundesfreiwilligendienstes“ am 01. Juli war dann das abschließende Thema. Der Bund stelle dafür 350 Millionen Euro per anno bereit. Es gelte ferner etwa 35 000 junge Menschen für den Dienst zu gewinnen. In der Anwerbung müssten natürlich auch die freiwilligen Dienste tätig werden. Die Kommunen würden dafür eine Zentralstelle auf Bundesebene einrichten und der Bund unterstütze die Startphase mit einer Werbekampagne, so Reinhold Sendker abschließend.

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