Besuch in Görlitz

Kreis Warendorf. Die stellvertretende Kreisvorsitzende Astrid Birkhahn MdL und der Kreisgeschäftsführer Franz Wiemann fuhren in den letzten Tagen zu einem Besuch in den CDU Partnerkreis Görlitz. Auf dem Weg in den Kreis Görlitz legten Sie einen Zwischenstopp in Bautzen ein und besuchten dort die Gedenkstätte für die Inhaftierten des DDR-Regimes. In der Haftanstalt Bautzen 2 – auch gelbes Elend genannt - waren zu DDR Zeiten überwiegend politische Häftlinge untergebracht. Astrid Birkhahn war beeindruckt von der umfangreichen Aufarbeitung der erschütternden Dokumentationen über die Haftbedingungen, die in dieser Gedenkstätte einzusehen waren. „Ein weiterer, zeitlich umfangreicherer Besuch in Bautzen ist unbedingt notwendig und lohnend“ zog sie abschließend Bilanz. 


             

 

Während des Besuches fand ein ausführliches Gespräch mit Vertretern der CDU des Kreises Görlitz statt. Hieran nahmen teil der Landrat des Kreises Görlitz Bernd Lange sowie der CDU Kreisvorsitzende Mathias Lehmann und die Vertreterin der Kreisgeschäftsstelle Frau Steinke. Schwerpunkt dieses Gespräches bildeten zwei Themenkreise: zum einen die politische Lage der CDU im neuen Großkreis Görlitz, der aus früheren 5 Kreisverbänden gebildet wurde. Es wurde sehr ausführlich die Organisationsstruktur der Kreise Görlitz und Warendorf verglichen und hierbei die zum Teil sehr deutlichen Unterschiede in der Arbeitsweise herausgearbeitet. Mit dem Landrat wurde zum anderen die Ausnahmesituation des Grenzkreises Görlitz und die sich dadurch ergebende besondere Problematik seiner finanziellen Lage diskutiert. Als stellvertretende Vorsitzende der CDU- Kreistagsfraktion konnte Astrid Birkhahn MdL hier insbesondere die Haushaltskennzahlen in den Mittelpunkt stellen, zumal der neue Großkreis Görlitz   mit 280.000 Einwohnern einwohnermäßig mit dem Kreis Warendorf verglichen werden kann. Aktuell wurde der Haushalt des Kreises Görlitz von der Aufsichtsbehörde nicht genehmigt, weil dieser ein Defizit von 12,5 Millionen Euro aufweist.  Aufgrund Ihrer politischen Tätigkeit konnten Landrat Lange und Astrid Birkhahn MdL politische Arbeiten in ihren jeweiligen Kreistagen sehr genau vergleichen, wobei hierbei insbesondere die Sozialpolitik und die Arbeitsmarktpolitik im Focus der Erörterungen standen. Als Resümee konnte festgestellt werden, dass derartige Gesprächsrunden sehr hilfreich sind, um Verfahrens- und Arbeitsweisen kennenzulernen und die besondere Lage von Kreisen im Osten und Westen Deutschlands zu vergleichen.  
          

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