Bodo Löttgen zu Gast in der Vorsitzendenkonferenz

Kreis Warendorf/Vorhelm. „Die Partei wieder stärker von unten nach oben aufbauen“, mit diesem Bekenntnis zum künftigen Kurs der CDU in Nordrhein-Westfalen trat der neugewählte CDU-Generalsekretär Bodo Löttgen (Nümbrecht/Oberberg) vor die Vorsitzendenkonferenz des CDU-Kreisverbandes in Vorhelm. „Es war eine offene Aussprache über schwere Fehler im Landtagswahlkampf sowie über die zukünftige Ausrichtung“, teilt CDU-Kreisvorsitzender Reinhold Sendker (Westkirchen) mit.

Sendker hatte zuvor Löttgen als einen „ausgesprochen kommunalfreundlichen Politiker“ begrüßt. In der sehr gut besuchten Konferenz der Vorsitzenden von etwa 60 Parteigliederungen hatte Reinhold Sendker vor allem mehr Basisnähe und eine deutlich bessere „Verkaufe“ von CDU-Politik gefordert. Ferner war in der Versammlung auch die Forderung nach mehr Grundsatzdiskussion wichtiger Themenfelder in Regionalkonferenz zu hören. Die Kampagnefähigkeit, die Unterscheidbarkeit zum politischen Mitbewerber, die Attraktivität von Parteiarbeit sowie eine stärkere Berücksichtigung der starken Fachvereinigungen waren weitere Themen in einer breiten Diskussionsrunde am Mittwochabend in Vorhelm. Eine „klarere Kante“ in der inhaltlichen Ausrichtung war ebenso Tenor wie die Berücksichtigung emotionaler Themen. „Wenn all das gelingt, ist die Landes–CDU nach dem Landtagswahldesaster neu und stark aufgestellt,“ so das Fazit des CDU-Kreisvorsitzenden in der 90minütigen Diskussion mit dem neuen Generalsekretär, der zur Zeit alle 54 Kreisverbände konsultiert und an diesem Abend noch nach Paderborn weiterfuhr.

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